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EXPO REAL: Euphorie und Krisenstimmung in der Immobilienbranche


31.10.2011 - 17:54

Trotz der Turbulenzen auf den Immobilien- und Finanzmärkten erwies sich nach Einschätzung der Veranstalter die 14. Internationale Fachmesse für Gewerbeimmobilien und Investitionen EXPO REAL 2011 als „Stabilitätsanker der Branche“. Rund 37.000 Teilnehmer besuchten die Immobilienmesse, insgesamt stellten 1.610 Unternehmen aus 34 Ländern aus. Wir von der Immo-Info Immobilien-Marktinformation GmbH waren dieses Jahr zum ersten Mal auf der Messe. Als Marktführer unter den Immobilien-Datenbanken für Marktbeobachtung standen wir dort drei Tage lang Maklern, Projektentwicklern und Bauträgern sowie Gesprächspartnern der Banken und Immobilienverbände Rede und Antwort zu unseren Daten, Dienstleistungen und Services, die wir bereits seit rund 25 Jahren ausschließlich für gewerbliche Immobilienprofis anbieten.

Oft wurden wir auf der Expo Real gefragt, wie wir die Ergebnisse der Besucherbefragung auf der Messe bewerten. Demnach sahen 71 Prozent der Besucher die gegenwärtige wirtschaftliche Situation der Immobilienbranche positiv. 47 Prozent erwarteten für die künftige Branchenentwicklung keine Änderung, 28 Prozent eine Verbesserung und 25 Prozent eine Verschlechterung. Unsere Antwort dazu lautete stets: Wir halten uns als Betrachter und nüchterne Analysten der tatsächlichen Angebotspreisentwicklungen in Deutschland mit Prophezeihungen zurück – das überlassen wir lieber anderen. Da wir aber laufend den gesamten deutschen Immobilienmarkt auswerten – runtergebrochen bis auf Objektebene –, können wir vielmehr die tatsächlichen aktuellen Entwicklungen zum „Realitäts-Check“ der Einschätzungen der Marktteilnehmer und Experten der Immobilienbranche anbieten.

Gleiches gilt für die unterschiedlichsten Immobilien Indizes, die im Vorfeld der Expo Real von der Immobilien Zeitung vorgestellt und verglichen wurden. Viele Gespräche am Stand von Immo-Info drehten sich auf der Immobilienmesse um unsere Bewertung dieser Branchenindizes, die sich alle um ein möglichst gutes Abbild der Entwicklung der Immobilienpreise in Deutschland bemühen. Ohne ins Detail zu gehen (die können wir gerne im persönlichen Gespäch diskutieren – rufen Sie uns einfach an), bezweifeln wir doch einige der im Markt kolportierten Trends. Die Datenbank von Immo-Info Immobilien-Marktinformation wird täglich mit den Immobilienanzeigen aus mehr als 1.500 Zeitungen, Wochenblättern und Internetbörsen aktualisiert – daher ist unsere Datenbasis sicher breiter und „näher dran am tatsächlichen Immobilienmarkt“. Immo-Info Immobilien-Marktinformation bietet Maklern, Banken und Bauträgern dank der Datenbank detaillierte Informationen über die Wertentwicklung einzelner Immobilien – also die Mikrotrends. Aber auch Analysen lokaler wie regionaler Immobilienmärkte sind mit der Profisoftware von Immo-Info jederzeit mit nur wenigen Mausklicks durchzuführen. Bilden Sie sich also am besten selbst ein Urteil, ob Sie mit der positiven Makro-Einschätzung der Immobilienwirtschaft konform gehen – oder eben nicht. Denn der Immobilienmarkt ist letztlich immer ein lokaler Markt – kein nationaler und schon gar nicht europäischer oder internationaler.

Auch ohne unsere Datenbank können Sie sich mithilfe unserer Immobilien Preis-Trend Suchmaschine immo-meter.de einen guten ersten Überblick über einzelne Immobilienmärkte verschaffen. Wir haben auf der EXPO REAL 2011 bereits ausgewählten Journalisten und Vertretern aus Immobilienverbänden und Wissenschaft einen exklusiven Einblick in die neue Suchmaschine ermöglicht. Nun steht unser neuer Service allen, die sich über Preistrends für angebotene Immobilien in verschiedenen Regionen Deutschlands informieren möchten, offen! Vom Quadratmeterpreis über die Inseratsdauer bis zur Angebotsverteilung werden die aktuellen Immo-Indizes für Suchregionen in ganz Deutschland aufgeführt. Die Suche geht schnell und einfach: Es muss nur die Region ausgewählt werden und schon zeigt das immo-meter für die Immobilienangebote den Durchschnittsquadratmeterpreis der Suchregion und den aktuellen Preistrend im Vergleich zum Vorjahr. Vor diesem Hintergrund bietet immo-meter.de erstmals wissenswerte und interessante Informationen über die faszinierende Welt der Immobilien aus der Metaperspektive: Wie hat die zunehmende Industrialisierung unsere Städte verändert? Waren gründerzeitliche Stadthäuser schon immer beliebt? Werden Hochhäuser unsere deutschen Städte künftig dominieren? Die Antworten auf diese und auf viele weitere Fragen finden Sie auf immo-meter.de. Ob Sie danach aber zu den Pessimisten oder zu den Optimisten in der Immobilienbranche zählen, müssen Sie allein entscheiden.

Sie sind in der Immobilienbranche tätig und an Immobilien-Marktinformationen interessiert? Dann werden Sie doch Fan auf Facebook http://www.facebook.com/ImmoInfo und folgen Sie uns auf Twitter http://twitter.com/immo_info.

Über uns:
Die Immo-Info Immobilien-Marktinformation GmbH wurde 1987 gegründet. Das Hamburger Unternehmen ist Marktführer für Immobiliendatenbanken. Es bietet detaillierte Informationen über angebotene Objekte auf dem Markt und erleichtert so Maklern, Banken, Bauträgern und Behörden die Bewertung von Grundstücken und Baukörpern. Das qualifizierte Team von immo-info erfasst täglich Grundstücks- und Immobilienanzeigen. Eine Datenbank vereint die wichtigen Informationen zu einer Immobilie und wertet diese aus. (www.immo-info.de)
 

Außerordentlich starke Zunahme der Baugenehmigungen


25.08.2011 - 14:39

Wohnungsbaugenehmigungen nehmen im ersten Halbjahr 2011 um fast 28 Prozent zu – bei den Nichtwohngebäuden beläuft sich die Zunahme auf immer noch beachtliche 9,3 Prozent

Auch wenn fast alle Experten einen Anstieg der Bautätigkeit in Deutschland vorhergesagt haben, so überrascht die Deutlichkeit der Statistik doch: Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden im ersten Halbjahr 2011 Baugenehmigungen für insgesamt 108.600 Wohnungen erteilt – das ist ein Zuwachs von 27,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum!  Abgezeichnet hat sich der positive Trend bereits im ersten Halbjahr 2010, als die Zahl der neu erteilten Baugenehmigungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um vergleichsweise moderate 5,5 Prozent angestiegen ist.  

Die außerordentlich guten Zahlen für den Zeitraum von Januar bis Juni 2011 zeigen, dass das einstige Sorgenkind der Immobilienwirtschaft die Krise der vergangenen Jahre endgültig hinter sich gelassen hat.  Der Wohnungsneubau war zuvor vom Wegfall der Eigenheimzulage und der anschließenden Wirtschaftskrise hart getroffen worden. Von Anfang 2007 bis Mitte 2009 ging die Zahl der Baugenehmigungen fast stetig zurück, im gesamten Jahr 2008 wurden insgesamt nur 175.000 Baugenehmigungen erteilt. Angesichts der starken Zunahme in den ersten sechs Monaten rechnen Experten für das Gesamtjahr 2011 bereits mit mehr als 215.000 Baugenehmigungen.

Bau von Einfamilienhäusern wächst überdurchschnittlich

Die 108.600 erteilten Baugenehmigungen teilen sich auf 97.000 Genehmigungen für den Neubau und 11.600 Umbaumaßnahmen an bestehenden Gebäuden auf. Besonders positiv fällt das Wachstum im ersten Halbjahr dieses Jahres bei den Einfamilienhäusern aus, in diesem Bereich sind die Baugenehmigungen um 30,4 Prozent gestiegen. Mit 30,2 Prozent sind die Baugenehmigungen für Mehrfamilienhäuser fast ebenso stark gewachsen, der Zuwachs bei den Zweifamilienhäusern fiel mit 16,5 Prozent hingegen deutlich zurückhaltender aus.

Zusammentreffen von mehreren Faktoren

Verursacht wird der außerordentlich starke Zuwachs an Baugenehmigungen von diversen Faktoren. So hat sich in den vergangenen Jahren aufgrund der unsicheren wirtschaftlichen Lage ein starker Nachholbedarf entwickelt, der zurzeit abgearbeitet wird. Auch wird der Wohn-Riester – der als Nachfolger für die abgeschaffte Eigenheimzulage 2008 eingeführt wurde – zunehmend von der Bevölkerung angenommen. Das Zinsniveau ist trotz der beiden EZB-Leitzinserhöhungen im laufenden Jahr noch immer vergleichsweise niedrig, viele Banken bieten Darlehen für die Baufinanzierung noch für unter 4 Prozent an. Im Zusammenspiel mit der überdurchschnittlichen Inflationsrate ist der Realzins zudem nahe am historischen Tiefpunkt. Am stärksten dürfte sich jedoch der Wirtschaftsaufschwung in den Zahlen wiederspiegeln,  dank sinkender Arbeitslosigkeit und steigendem Einkommen hat sich die Kaufkraft von (potentiellen) Bauherren stark erhöht.

Anstieg bei Nichtwohngebäuden von der Privatwirtschaft getrieben

Der Aufschwung schlägt sich ebenfalls bei den Genehmigungen für Nichtwohngebäude nieder. Gegenüber dem ersten Halbjahr des vergangenen Jahres sind die Baugenehmigungen auch hier stark angestiegen, und zwar um 9,3 Prozent auf 96,2 Millionen Kubikmeter. Durch das Auslaufen der Konjunkturpakete ist das Bauvolumen der öffentlichen Hand gesunken, das genehmigte Bauvolumen nahm in den ersten sechs Monaten des Jahres um 22,5 Prozent auf 8,0 Millionen Kubikmeter ab. Der Rückgang  wird aber von der Privatwirtschaft mehr als wettgemacht, deren genehmigtes  Bauvolumen auf 88,2 Millionen Kubikmeter zunahm, ein Zuwachs um beachtliche 13,5 Prozent.

Deutscher Immobilienmarkt zieht an


22.07.2011 - 15:13

Der deutsche Immobilienmarkt hat die Finanzkrise endgültig hinter sich gelassen. Während die Lage im Ausland – insbesondere in den Krisenländern Irland, Spanien und Griechenland – weiterhin äußerst schwierig ist, erreicht der deutsche Markt bereits wieder das Vorkrisenniveau. Nach Meinungen von Immobilienexperten werden Wohnimmobilien weiter an Wert gewinnen, wenn auch mit starken regionalen Unterschieden. Wie aktuelle Zahlen zeigen, gehören vor allem die Metropolen zu den Aufschwungs-Gewinnern.


So erreichte der Hamburger Investmentmarkt nach Angaben der „Immobilien Zeitung“ mit einem Transaktionsvolumen von 1,25 Mrd. Euro im ersten Halbjahr 2011 ein Niveau wie zuletzt im Zeitraum 2005 bis 2007. In der Hansestadt wurden allein zweiten Quartal 2011 Immobilien für über 800 Mio. Euro gehandelt. Ähnlich gut präsentiert sich auch der Immobilienmarkt in München und Berlin. Dafür ist das Marktumfeld in kleineren Städten wie Leipzig oder Dresden noch immer durchwachsen.

Prognosen ebenfalls günstig

Die hohe Immobiliennachfrage wird auch in den kommenden Monaten anhalten und das Transaktionsvolumen weiter steigern. Das geht aus der halbjährlich durchgeführten Umfrage der Berlin Hyp und der Landesbank Berlin unter 800 Branchenexperten hervor. Nach Ansicht der Befragten wird das Transaktionsvolumen insbesondere in den Segmenten Wohnen und Büro in den kommenden zwölf Monaten anziehen. Beeindruckende 80 Prozent der befragten Experten prognostizieren für das Segment Wohnen steigende Mieten und Preise.


Die Nachfrageentwicklung im Wohnungsmarkt resultiert aus dem Wirtschaftsaufschwung und dem langfristigen Trend zu Haushaltsverkleinerungen, dem in den letzten Jahren nur ein geringes Fertigstellungsvolumen gegenüber stand. Mit starken regionalen Unterschieden zeigt sich dieses Bild auch beim Büroimmobilienmarkt: In der Krise ist deutlich weniger Bürofläche geschaffen worden, weil Firmen Investitionen aufschoben und weniger in neue Standorte investierten. Krisenbedingt hielten sich Investoren beim Neubau ebenfalls stark zurück, aufgrund des hieraus resultierenden Nachholbedarfs dürften die Büroflächen im Jahresverlauf weiter an Wert gewinnen.

Investments aus dem Ausland nehmen weiter zu

Nach einhelliger Branchen-Meinung wird das Engagement von ausländischen Immobilieninvestoren in Deutschland weiter zunehmen. Deutschlands Immobilienmarkt präsentiert sich derzeit als Stabilitäts-Insel in Europa. Angesichts der Euro-Krise und aufkommender Inflationsängste ist der deutsche Markt im internationalen Vergleich außerordentlich attraktiv. Dass durch das Auslands-Engagement noch mehr Geld in den deutschen Immobilienmarkt strömt, dürfte für weitere Preissteigerungen sorgen.

Verunsicherungen bestehen fort

Trotz der guten Entwicklung ist die Krise noch nicht vollkommen ausgestanden. Zu den größten Unsicherheiten gehören nach wie vor die Euro-Krise und die Kreditvergabe der Banken. Die befürchtete Kreditklemme ist in Deutschland zwar ausgeblieben, bei riskanteren Projekten sind die Finanzierungsbedingungen jedoch weiterhin angespannt. Zudem lassen sich die Folgen von Basel III und der Staatsschuldenkrise nur sehr schwer abschätzen.

Immo-Info-Datenbank zeigt Preissteigerungen

„Die Erholung am Immobilienmarkt spiegelt sich in unserer Immo-Info-Datenbank sehr deutlich wider. Besonders in den letzten Monaten haben viele Objekte sehr stark an Wert gewonnen, teilweise werden die Immobilien schon mit Preisen gehandelt, die das Vorkrisenniveau deutlich übertreffen“, sagt Immo-Info Geschäftsführerin Dr. Diana Siebert. Die Datenbank von Immo-Info ist Deutschlands Marktführer unter den Immobilien-Datenbanken. Seit mehr als zwanzig Jahren werden von Immo-Info die Immobilienanzeigen aus mittlerweile mehr als 1.500 Zeitungen, Wochenblättern und Internetbörsen ausgewertet. Anhand der Datenbank können Immobilienmakler, Banken und Bauträger die Wertentwicklung einzelner Objekte über sehr lange Zeiträume nachverfolgen. Gewerbliche Anbieter der Immobilienbranche können die Datenbank von Immo-Info jetzt kostenlos und unverbindlich für 14 Tage nutzen. Mehr Informationen finden Sie hier.
 

Erhöhung der Grunderwerbsteuer: Wissen Ihre Kunden schon Bescheid?


30.03.2011 - 20:33

In vielen Teilen Deutschlands wird es für Familien bald erheblich teurer, sich den Wunsch der eigenen vier Wände zu erfüllen. Bundesweit beträgt die Grunderwerbsteuer einheitlich 3,5% der Bemessungsgrundlage, doch diese kann von den einzelnen Bundesländern abweichend festgelegt werden. Während Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt die Steuer bereits um ein Prozent auf 4,5% erhöht haben, hat Brandenburg sogar den Sprung auf fünf Prozent als angemessen bewertet und auch Schleswig-Holstein hat eine Erhöhung auf fünf Prozent ab Januar 2012 angekündigt. Nur wenige Bundesländer planen, den bisherigen Steuersatz beizubehalten. Laut Branchenexperten sei es jedoch nur eine Frage der Zeit, dass auch die übrigen Bundesländer die Steuer anziehen, um Haushaltsengpässen entgegenzuwirken und die Neuverschuldung zu verringern. Die immo-info Immobilien-Marktinformation GmbH (www.immo-info.de) rät allen Maklern, Bauträgern, Banken und Finanzdienstleistern, ihre Kunden und Interessenten aktiv über die geplanten Steuererhöhungen und die finanziellen Auswirkungen zu informieren – per E-Mail, telefonisch und/oder per Direktmailing –, um so die Beratung anzubahnen.

Schon 2012 statt 2013: 1,5%-Erhöhung hat weitreichende Folgen für Käufer und Investoren

In dem von Schleswig-Holsteins Finanzminister, Reiner Wiegard, vorgelegten Haushaltsentwurf war zunächst eine Erhöhung ab 2013 vorgesehen. Doch seitdem sich die Wirtschaft erheblich schneller erholt, als bisher erwartet, wird das Vorziehen um ein Jahr als vertretbar angesehen. Bei einem Grundstückpreis von 200.000 Euro bedeutet eine Steuererhöhung um 1,5% beispielsweise einen Mehrkostenaufwand von 3.000 Euro. Aus anderer Perspektive wird die Situation deutlicher. Muss ein Käufer in 2011 noch 7.000 Euro an Steuern bezahlen, sind es ab Januar 2012 schon 10.000. Interessenten und Bauherren bietet sich in den verbliebenen Bundesländern demnach noch eine Planungszeit bis Ende 2011, um sich den bisherigen Steuersatz von 3,5% zu sichern und bares Geld zu sparen. Es ist daher empfehlenswert, diese gesetzliche Änderung mit Käufern offen zu kommunizieren, da ein geplanter Hausbau oder -kauf in diesem Jahr günstiger ist als er im kommenden sein wird. Nach Aussagen des halbjährlich ermittelten Immobilien-Investitionsklimaindex (Januar 2011) von Union Investment (UI) ist unter professionellen Immobilieninvestoren in Deutschland eine optimistische Stimmung, wie sie seit 2006 nicht mehr war, zu erkennen. Eine Erhöhung der Grunderwerbsteuer könnte diesen Trend aufgrund der Mehrbelastungen jedoch in Zukunft bremsen.

Auswirkungen auch bei Anlegern in Immobilienaktien und -fonds

Experten zufolge können von der höheren Steuer bei Immobilienkäufen auch Anleger, die in Immobilienaktien sowie in offene oder geschlossene Immobilienfonds investieren, betroffen sein. Es wird damit gerechnet, dass falls Unternehmen und Fondsgesellschaften höhere Grunderwerbsteuern zahlen müssen, im Gegenzug automatisch die Renditen, die sie für die Anleger erzielen, sinken.


Makler finden Kunden bei Twitter


03.09.2010 - 11:07

Ein Großteil des Geschäfts der meisten Makler besteht noch immer aus der Face-to-Face-Kommunikation. Für viele scheint dies der einzige sinnvolle Kommunikationsweg zu sein. Dabei bietet das Web 2.0 durch die neu entstandenen Kanäle auch für Makler ganz neue Kommunikationsmöglichkeiten. Die bekanntesten sozialen Netzwerke sind Facebook, Xing und Twitter. Bei dem jüngeren Publikum auch gerne die VZ-Gruppe und bei Menschen mit vielen internationalen Kontakten LinkedIn. Schienen diese sozialen Netzwerke zu Beginn lediglich dem Austausch verbaler Nichtigkeiten zu dienen, so hat sich der Nutzwert dieser Dienste in den letzten Jahren stark gewandelt.

Möglichkeiten der Kommunikation 2.0 für die Immobilienbranche

Unzählige Unternehmen nutzen bereits die Möglichkeit einer zielgruppenspezifischen Ansprache und die anschließende Verbreitung einer genau definierten Maßnahme via Schneeballeffekt, die Facebook und Co. bieten. Auf den sozialen Plattformen können Anbieter direkt mit ihrer Zielgruppe in Kontakt treten, einen Austausch erzeugen und ihr Unternehmen perfekt positionieren. Denn mittlerweile sind 72% aller Deutschen online. Das Internet ist Kommunikationsmedium Nummer eins nicht nur die junge die jüngere Generation. Die Zahl der Onliner nimmt in allen Altersgruppen zu. Vor allem bei den 60- bis 69-Jährigen. Das Wachstum der vorherrschenden sozialen Netzwerke ist somit immens. Vor allem Facebook und Twitter verbuchen die größte Zuwachsrate. So sind zum Beispiel die Mitgliedszahlen von Twitter innerhalb eines Jahres um 246% gestiegen. Es tummeln sich Makler und Medien ebenso wie Immobilienagenturen und Einkaufszentren auf der Plattform für Microblogging.

Twitter – Soziales Microblogging

Doch die Frage bleibt ja, wie Makler dieses neue soziale Microblogging sinnvoll für ihren Vertrieb nutzen können. Wenn man sein Hauptaugenmerk auf Twitter richtet, haben sich dort rund 200 Nutzer angemeldet, die in Ihrem Namen das Wort Immobilie tragen. Als Makler kann man über Twitter-Search interessante Tweets finden, wie „Suche Wohnung in Hamburg-Wandsbek“ und via @Antwort auf ein passendes Angebot verlinken. Wenn man sich in den Weiten des Web 2.0 bewegt und auf den Social Media Plattformen kommuniziert, sollte man sich jedoch einiger wichtiger Dinge bewusst sein, die man beachten muss. Wichtig ist es daher, sich vorab mit der Twittersprache und den Möglichkeiten, die der Dienst bietet, zu beschäftigen. Auch der Aufwand, der betrieben werden soll, muss abgeschätzt werden. Anstatt ungeplant loszulegen, müssen Unternehmen Zeit investieren. Denn das Getwittere sollte in die gesamte Unternehmenskommunikation eingebunden sein. Die Entscheider müssen sich hinsetzen, ihre PR-, Vertriebs- und Marketingkonzepte durchsehen und die Twitterstrategie gezielt ausrichten. Jeder Tweet ist kapitalmarktrelevant, die Mitarbeiter brauchen also genaue Vorgaben, was geschrieben werden darf. Dabei sollte man systematisch und regelmäßig vorgehen, man kann entweder Informationen herausgeben oder den Dialog suchen. Der Twitteraccount sollte nicht anonym sein, denn Twitterati folgen lieber einer authentischen Person. Immer mehr Menschen im deutschsprachigen Raum sind bei Twitter unterwegs. Im Mai 2010 gab es 270.000 aktive Accounts in deutscher Sprache, im Vorjahr waren es lediglich 78.000. Eine Entscheidung für oder gegen die Kommunikation auf Social Media Kanälen sollten auf jeden Fall gründlich überlegt sein. Doch die Konkurrenz wird sich diese Chance der neuen und vor allem kostenlosen Kommunikation sicher nicht entgehen lassen.

"Wir nutzen immo-info, um einen Marktspiegel zu erstellen und uns kurzfristig einen Marktüberblick zu verschaffen." Andreas Preuß (AMEXIS Immobilien)